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Donnerstag, 9. April 2009

Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was...

Das Verdrücken einiger Tränen im Mondesschein hat ein Ende! Nach bangen Monaten der Unruhe, ob Schönebecks einziges Wahn-äh-Wahrzeichen wieder seinen Platz findet, ist der Moment der heiteren Glückseligkeit gekommen!

DER KAHN IST WIEDER DA! Hurra, Hurra, Yippieh Yeah...


So jetzt steht er da! Der Kahn! Im Vorgarten vom Jung Christian, vis-a-vis des Elbufes, wo sich abends Fuchs und Haase Gute Nacht sagen und bei Lerchengezwitscher Zahnärzte ins Jenseits befördern! Wobei der JUNGe Nachname nichts mit dem gefühlten Alter des Trägers zu tun hat! Gar nichts!

Kalli Gehse steht wieder in alter Manier in der Mitte der Barkasse und stakst sich durch das Geschwurbele der alten Zeit. Ob er wohl irgendwann zur Ruhe kommt? Schließlich sind ja ein paar alte Mitkämpfer wieder in großer Mission unterwegs...

Was neu ist, ist der Schwarze Köter am Bug des Äppelkahns. Was der da so richtig soll, hat selbst das mächtige Kratzen an lichten Stellen einiger SchönebeckerInnen nicht zu Tage gebracht.

Doch man könnte sich der Vermutung hingeben, es ist der GEBISSENE HUND, der KLÄFFT!
Zu jeder passender Situation kann sich der aktuell gebissene Bürger den stilisierten Kläffer an sein Revers heften.

Ganz frisch haftet er am Janker von Berti Knoblauch und der Schönebecker CDU. Die machen derzeit mächtig Rabatz, weil ihr langjähriger, treuer Weggefährte Frank Schiwek abhanden gekommen ist. Angeblich tritt er die Partei mit Füßen und weiß nicht was er von Ehre, Zugehörigkeit und der GROßEN FAMILIE und derlei Schladderadatz hält. Der Politproll, der Böse! Haut einfach ab und sagt nicht, wohin er geht... Und überhaupt und sowieso und ach herje!

Das er sich bei schlechter Pflege von den Schwarzen ganz leicht für die Sozitruppe um Wölfer und Grimm-Benne entschieden hat, ist den Christdemokraten nicht so ganz auf Anhieb verständlich. Das sich von einer Partei im Jahre 2007 zu einer Partei in 2009 auch einiges ändern kann und nicht immer zum Guten, ist wohl auch an den Herren vorbei marschiert.

Und wenn sie dann auch noch anfangen, rumzumosern, er wäre schließlich auch schon bei der damaligen PDS gewesen, fangen sie ganz und gar das lustige Spiel der Glashaussteinewerfer an!!
Pinkernelle und Schuer haben einst die ganze CDU gespalten, weil der eine nicht wollte, was der andere als Denken bezeichnete. Wölfchen Schall hat sicherlich das Bäumchen-Wechsel-dich-Gen mit der Muttermilch aufgesogen. Grabmal-Schulz bellte schon bei der FDP!

Also Jungs, macht mal halblang und kümmert euch mal lieber darum, eine Büroklammer zu finden, um das Pamphlet, was ihr Parteiprogramm nennt, zum lockeren Querlesen zusammenzuheften. Vielleicht fallen euch dabei einige Passagen zum Thema Moral und Ethik ein, die ihr dann mit Eurem Messias aus Biere besprechen könnt.

Es ist schließlich Ostern. Zeit der Besinnlichkeit im Lenz!

Haut rein! Euer Wilhelm!

Samstag, 31. Januar 2009

Knotnujkurkapet für Snöchecebk

Der Handel und Wandel, die Stadtinformation und das Immobiliencenter der Sparkasse trällern alle im Chor: Die Finanzkriese ist auch in Schönebeck angekommen! Zumindest für eine Branche scheint sich ein Lichtstreif am Horizont aufzutun! Die Eisverkäufer!

Das fahrradfahrende Ordnungsamtsleitungsgefüge hat am heutigen Freitag Erlaubnisse zur Sondernutzung für öffentliches Gelände zum Eisverkauf ausgegeben! Ganze drei! Sprich, heuer begrenzt für den Zeitraum des Wochenendes dürfen drei lokale Eisverkäufer am Elbufer, in unmittelbarer Nähe zu unserer neuen Hauptattraktion, des Deichgrafens Elbkahn, Gelati, Gelati anbieten.

Wer sich singend zwischen den Scherenschnitten von Hans-Jürgen und Karli Gehse aufstellt und ein einigermaßen sicheres
Oh Sole (Quell) Mio über die Lippen bringt, erhält eine Kugel samt in diesen Gefilden beliebter Wiener Schale gratis ums Näschen platziert!

Prominenter Eiskugelkratzer an Stand No.3 ist übrigens der Oberbürgermeister persönlich. Allein um den Scharen zu verkünden, dass die freitäglich aufgestellte zweite Figur unter keinen Umständen eine Ähnlichkeit mit seinem Astralkörper hat, begibt sich das Stadtoberhaupt heute um 15:00 Uhr auf das Stückerl Wiese am Elbweg.

Vielleicht werden die Einnahmen aus dieser kuscheligen Aktion, ein paar anständigen Hinweisschildern auf der anderen Seite der Elbe zu Gute kommen. Nicht wahr? Da werden doch tatsächlich gerade wieder Anzeigentäfelchen an gute Freunde und alte Bekannte 'verkauft'. Der tatsächlich individuelle Kreativling im touristischen und heilbadnahen Gewerbe geht mal wieder leer aus..

Ach und wo wir gerade dabei sind, Jungelchen und TeamGehse, stellt doch mal noch ein paar DenkmalsHighlights zwischen Elbufer und Gradierwerk auf! Dann wird vielleicht der alte Traum vom Herrn Architekten wahr! Der sprach nämlich in den neu-neu-neunziger Jahren vom Zusammenwachsen der Ortskerne mittels Abbruch von Mauern, Öffnen von Hinterhöfen und Attraktivierung von Ödflecken.

Na dann, Glück auf!

Wilhelm