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So, liebe Bürgerschaft von Groß Salze und Schönebeck! Der Terrorismus lauert überall und jetzt ist es geschehen! Wilhelm Hellge ist tot! Oder fast tot?! Verreckt an einem SOOOOOOOOOOOOOOLEBonbon! Nochmal für Kurzatmige: Solebonbon! Unser Ekki hat sich vom Solesenferfinder Pistorius aus alter ParteimitgliederInnenverbundenheit Bonbons in Tütchen mit Aufkleberchen Schönebeck zuliebe basteln lassen!
Man beachte beim Großklicken des Fotos auch das Komma zwischen Vor- und Nachnamen! Wieso bekommen die es einfach nicht hin, auf gefühlten 3 Zeilen die Sinn- und Schreibfehler zu beheben??? Eckhard, Czarnetta?!
Gut, irgendein Salmon wird die tibetanische Gebetsmühle anschmeißen und irgendetwas von leidenslindernder Wirkung für den Hals seiern, allerdings wird wohl keiner verhehlen, daß die Dinger so entzückend schmecken wie der Anblick einer zitterspielenden Kuh vor dem Tor!
Und da, Achtung, liegt der Ha(a)se im Pfeffer! Welcher Kläranlagenmechaniker ist denn auf das schmale Brett gekommen, wechelstimmende Politik mit dieser zusammengekleisterten Brühe zu versüßen?! Der Allgemeinmediziner empfiehlt: Solebonbon als Abführ- oder Brechmittel, zur Spontanentleerung bei Magen-Darm-Operationen!
Aber, zur Förderung der Wirtschaft in Mitteldeutschland greifen wir doch mal zum Bonbon aus Schönebeck! Vielleicht entschließt sich Solesenfmacher Pistorius zur Errichtung einer manufakturartigen Produktionsstätte im Industriepark West?! So bekommt man natürlich auch irgendwie die 100% voll!
Bei einem Rundgang lernte sie die Einrichtung kurz kennen. Eine Station davon war die Gärtnerei. " Projektbezogen sind die Jugendlichen leicht für etwas zu begeistern ", schätzte Ausbilder Joachim Mickan ein. Das brachte den CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Eckhard Czarnetta auf folgende Idee : " Vielleicht könnten die Lehrlinge Sträucher, Büsche und Bäume für die Bepflanzung von Brachflächen in der Geschwister-Scholl-Straße heranziehen ? Das wäre doch ein wichtiger Beitrag, um das Aussehen dieser Straße zu verbessern. "
Herr Czarnetta besuchte zum wiederholten Male die Oskar Kämmer Schule und informierte sich! Vielleicht informierte sich auch die Landwirtschaftsministerin Wernicke und Ekki stand nur so rum?! Na ja, jedenfalls hat er es wohl auf einen gefühlt schlauen Satz gebracht und der war schon im Ansatz vom Prinzip her geklaut!
Gut die Sonnenblumen von Herrn Stadtsozi Wölfer sind jetzt auch nicht die langfristige Rettung der Altstadt und ihrer Schandflecken, allerdings muss man festhalten, er war der Erste!
Czarnetta alte Säge, lass dir etwas Eigenes einfallen und hör auf, wie ein gejagdes, waidwundes Tier anderer Leute Angelegenheiten hinterher zu rennen! Jetzt(!) willst du Sträuche und Bäume pflanzen, wo du dich doch letztens noch über die angeblich lausige Baumschutzsatzung echauffiert hast. Wann fällt deinem Frühstücksdirektor in der Kläranlage eigentlich mal etwas Sinniges ein? Nicht, dass Bäume und Sträucher unsinnig sind, aber was hat das für einen Mann von der Basis mit seinem 100%igen Einsatz für die Wirtschaft zu tun?
Am 25.Februar kannst du dann ja eine Sonnenblume pflanzen und dich an die Gute alte Zeit erinnern, als du noch keine Marionettenpfäden an den Sakkoärmeln hattest und Miele noch Miele war!
Wilhelm Hellge
Neben der für heute erwarteten Unabhängigkeitserklärung des Kosovo hat sich eher unbemerkt eine weitere politische Veränderung im osteuropäischen Raum angebahnt. Die tschechische Stadt Pardubice hat sich vollkommen gewaltfrei den Polen ergeben. Man ist der Meinung, als Enklave im tschechischen Gebiet, neuen Herausforderungen besser gewachsen zu sein. Pardubice, übrigens auch Partnerstadt des Elbestädchens Schönebeck, wird rückwirkend zum 01.01.2008 zum polnischen Staatsgebiet gehören. Die Verhandlungen für diesen wahrlich hochsensiblen Akt führte der Schönebecker Staatsratsvorsitzende Eckhard Czarnetta. Vollkommen bescheiden verkündete er am 14.02.2008, auf die Frage nach Schönebecks Partnerstädten diese Stadt-Staat-Verschiebung. Vom Publikum des Wählerforums noch müde belächelt, mussten die europäische Staatengemeinschaft und deren Bürgerschaft diesen neuen Weg Pardubices jetzt neidvoll anerkennen. Mit diesem Geschick in brenzligen staatenbeziehungstechnischen Verhandlungen hätte nun wahrlich niemand gerechnet. So ist er halt unser Eckhard. Zu 100% immer vor Ort!
Wie einst Bundeskanzler Schröder hat jetzt auch der Abrißbeauftragte der Stadt Schönebeck, Hans-Jürgen Haase, seines Zeichens auch Oberbürgermeister der Stadt das Fußballspielen für sich entdeckt. Zumindest das Reden über das Fußballspielen! Und povoziert unwissentlich oder um Dr. Schellenberger zu ärgern, sogar wissentlich, einige Fragen der CDU-Granden. Wieso macht der CDU (!) Bundestagsabgeordnete Heynemann einen Termin mit dem parteilosen (!) Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck? Er könnte doch auch mit dem CDU (!)-Kandidaten ein Konfiefchen abhalten?! Wird an dieser Stelle mal wieder der Graben in der Schönebecker CDU deutlich, der sich mittlerweile auch bis in die Landeshauptstadt ausgeschlingelt hat? PRO SCHELLE oder PRO HAASE heißt es! Ach Herr Lehrer, Herr Lehrer, ich weiß was: Czarnetta ist jetzt Mitglied im Behindertenverband und kann mit Krücken gar kein Fußball spielen! Gibt's auch Krücken für den Kopf?
Daehre war da! 1:0 für Haase; Heynemann war da 2:0 für Haase.
Noch 10 Tage Nachspielzeit!
Wilhelm Hellge
Was ist nur los in unserer schönen Stadt? Überall ist man bemüht, sie noch ein bißchen schöner zu machen!
Bauministerlöwe Daehre und OB Haase rangeln um die Wette, wer als erster mit dem Bagger gegen das alte Kaufhaus brettern darf. An der Stelle des Jahrtausendmärchens Kaufhaus ist also in bäldester Bälde eine grüne Wiese zu erwarten. Mal sehen, wie verwittert das "Wir suchen Investoren"-Schild werden wird, ehe es gegen einen weiteren leerstehenden Glas-Stahl-Palast ausgetauscht wird. Es ist nur zu hoffen, das etwas vernünftiges für die Innenstadt und die ansässigen Händler rum kommt. Einen weiteren LIDL brauchen wir nicht.
Die selbsternannte Bürgerinitiative "Rettet die Altstadt" trifft sich auch wieder regelmäßig mit Pomp und Trara, um dann doch nur mit ein paar Handverlesenen über die Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung in der Innenstadt nachzudenken. Andere als die eigenen Meinungen werden nicht zu gelassen. In aller Regelmäßigkeit werden Stadträte NICHT hinzugeladen, werden Fachleute NICHT hinzugeladen, auch ist die Schar der Händler eher ausgesucht. Herr Jung, mit sozialistischer Wohnraumlenkung und Gebeten an die gute alte Zeit ist uns auch nicht geholfen. Machen Sie zur Abwechslung Ihre eigentliche Arbeit richtig und in 2 - 3 Jahren ab an den Balaton...
Ach und zu guter Letzt kommt die kandidatenlose SPD in Form von Obersozi Wölfer um die Ecke geschossen und pflanzt Sonnenblumen. Überall, wo es dreckig ist und dröge Stimmung herrscht, soll ein gelbes Meer über die Mißstände hinweg täuschen. Nur gut, das der Sozialdemokrat sich nicht zu sehr an die politische Farbenlehre hält ( hat er das jemals ), ansonsten hätten wir wahrscheinlich im Sommer zig tausend rote Nelken in der Stadt zu stehen. Jetzt sind es halt gelbe Sonnenblumen für einen guten Zweck und das ist auch irgendwie eine Aussage.
Wilhelm Hellge
Morgen ist Stadtratssitzung, obwohl die Vogelstimme krampfhaft versucht hat, es als Hauptausschusssitzung zu verkaufen. Nichtsdestotrotz ist also morgen die letzte Stadtratssitzung vor der Oberbürgermeisterwahl! Was wird passieren? Mögliche Szenarien stehen bereit:
I Sämtliche Felgeleber Bürger stürmen den Ratssaal und kippen literweise Dreckwasser in Form von Unterschriften und Bildmaterial aus und fordern den sofortigen Aushub der Akazienstraße zur Umgestaltung zum Grundwassersammelbecken. Die Villa Agnes wird zum Kassenhäuschen für das zukünftige ErlebnisBadeParadies.
II Die Herren Rechtsanwälte Droste und Knoblauch erklären sich vorab für die gesamte Stadtratssitzung für befangen, aus Angst vor einem polternden Dobisch der ihnen wieder Geldgier und Machenschaften nachsagt, oder in der Absicht, Herrn Amtsinhaber Haase die ein oder andere Dienstaufsichtsbeschwerde angedeihen zu lassen. Ja, aber meine Herren, so geht's doch nicht, so geht's doch nicht, nehmt den Bart aus dem Gesicht und macht richtigen Wahlkampf.
III Es passiert nichts und die Stadtratssitzung wird nach 5 Minuten abgebrochen, weil sich alle Stadträte weigern, wach zu bleiben. Sie seien alle vom ermüdenden Wahlkampf so sehr geschwächt und bekämen den Kopf gar nicht mehr zu Ruhe vor allerhand zermürbenden inhaltlichen Diskussionen. Man müsste die Zeit jetzt mal für ein gemütliches Nickerchen nutzen.
IV Dezernent Hennig und Ratsbüroleiter Fuchs bekommen plötzlich Panik. Es ist ja schließlich eine ihrer letzten Sitzungen im ehrenwerten Haus. Wolfgang Fuchs wird noch mal ohne Aufforderung die Gemeindeordnung intonieren und Martin Hennig stimmt in diesem Sinne 'Ein Schiff wird kommen...' an und streift sich schon mal wahlweise die Gärtnerklamotten oder den Laufdress über und haut einfach ab.
So! Genug gekalauert. Jetzt wird es ernst! Am 11.02. werden Terroristen, so eine im Netz gefundene Notiz, das Kaufhaus am Markt sprengen. Für eine freie Sicht vom Rathaus zum Schulhof der Volkshochschule. Wer auch immer im Juli in den Karnickelbau einzieht - wenn die Bildung schon in Sicht ist, ist die Aufnahme selbiger nicht mehr allzu schwer. Nötig wäre es!
Wilhelm Hellge
Zur Verschlimmböserung unseres Stadtbildes tragen seit einigen Tagen und Wochen die beiden Wahlplakate von Hans-Jürgen Haase und Czarnettchen bei. Der Eine im Querformat und mit schlecht zu lesendem Namen, mit verschwurbelten Elbwellen und 'stilvoller' Silhouette des Elbstädtchens im Hintergrund, das andere einfach häßlich mit der drohenden Parole: Oberbürgermeister für alle! Ob nun VON ALLEN oder FÜR ALLE und wer das überhaupt will, bleibt fraglich.

Die, die sich diesem kleinen , aber feinen Schönheitswettbewerb nicht stellt, ist Sabine Dirlich.
Das könnte zum einen daran liegen, dass die Gute gar nicht OberbürgermeisterIn werden will, sondern viel lieber LandtagsabgeordneteKreisparteivorsitzendeStadtratsfraktionsvorsitzendeKreistagsfraktionsvorsitzende bleiben möchte, zum anderen wird sie uns vielleicht wieder eine kluge Geschichte erzählen, von wegen, sie will das am Wahlplakat gesparte Geld dem Tierheim spenden und denen somit zu roten Socken im milden Winter verhelfen.
Das Trauerspiel könnte seine Formvollendung finden, wenn sich alle drei Kandidaten in Einigkeit auf einem Wahlplakat wieder finden würden. Vom Aktionismus gäbe es da allerlei Schnittmengen. Man könnte geschlossen für den Wahlgang werben und somit die Zahl der Wähler doch noch in den zweistelligen Bereich treiben!
Wilhelm Hellge